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Donnerstag, 18. Dezember 2014 : Fermodes Autonews Magazin
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Vorstellung - BMW 7er (2008)

Der bayrische Autohersteller sieht in der 5. Generation des 7er BMW eine neue Interpretation von Werten wie Stil, Fahrerlebnis und Luxus. Wer sich für das 2008er-Modell des großen BMW interessiert, wird sich allerdings noch bis Mitte November gedulden müssen, dann erst wird er bei den deutschen BMW Niederlassungen erhältlich sein. Dabei hat es das BMW Premium-Modell in erster Linie auf die aktuelle S-Klasse von Mercedes abgesehen. Ob es dem bayrischen Flaggschiff mit seiner stattlichen Länge von etwas über 5 Meter gelingen wird dem Konkurenten die Spitzenposition in der Oberklasse streitig zu machen, werden die Kunden und somit die Verkaufszahlen entscheiden. Erste Testfahrten zeigen eines ganz deutlich : Der neue 7er BMW hat einmal mehr das Zeug dazu, sein hohes Ziel erfolgreich zu meistern. So präsentiert sich der Nobel-Bayer in dem wohl dynamischsten und elegantesten Blechkleid innerhalb seiner Modellgeschichte. Zudem punktet er in Bezug auf Fahrerlebnis, Komfort und Funktionalität - und das um einiges besser als die Vorgängerversion des 7er BMW.

Um der Karosserie die entsprechende Dynamik zu verleihen, wurde die BMW-typische Niere an der Fahrzeugfront noch dominanter in Szene gesetzt und sorgt zusammen mit den neu gestalteten Frontscheinwerfern für eine dominante Präsenz des Fahrzeugs. Dank der Seitenlinie, die sich von den vorderen Scheinwerfern, über die Türöffner bis hin zu den Heckleuchten erstreckt, wirkt das Fahrzeug nicht nur angenehm flach sondern irgendwie länger als sein Vorgänger. Am Heck sorgt die klassische Kofferraumklappe gemeinsam mit den breiten Flanken für einen recht kompakten Auftritt, der dennoch hervorragend mit dem Gesamtbild des 7er BMW harmonisiert. Der überaus positive Gesamteindruck setzt sich auch im Interieur fort. Hier sorgen gewohnt hochwertige Materialien und eine angenehme Abstimmung der gewählten Farben für eine luxuriöse Atmosphäre in der man sich sofort gut aufgehoben fühlt. Das Cockpit wurde ebenso einer Umgestaltung unterzogen und präsentiert sich nun um einiges eleganter und zudem auch funktionaler. Das zeigt sich zum einen in den klar gekennzeichneten Rundinstrumenten aber auch in den für den Fahrer leicht erreichbaren wichtigen Bedienelemente. Der Wählhebel für die Automatik fand bei der aktuellen Generation des 7er BMW seinen Platz nicht mehr direkt am Lenkrad, sondern auf dem Mitteltunnel. Neben einer Vielzahl weiterer Neuerungen, hielt auch die aktuelle Version des BMW-iDrive Einzug in den 7er BMW und lässt sich dank zusätzlicher Funktionstasten in Verbindung mit einem größeren Display viel einfacher bedienen. So lassen sich beispielsweise die persönlichen Favoritentasten beliebigen, häufig benutzten Funktionen zuweisen.

Doch wenden wir uns nun den nicht weniger wichtigen Aspekten des neuen Flaggschiffs zu : den Leistungswerten. Zum Verkaufsstart im November diesen Jahres stehen mit dem 740i und dem 750i gleich zwei angemessene Benziner sowie mit dem 730d ein nicht weniger leistungsfähiger 6 Zylinder Diesel zur Auswahl. Der 3,0 Liter 6 Zylinder Diesel bietet mit immerhin 245 PS und einem maximalen Drehmoment von 540 Nm mehr als genug Kraftreserven für so manches Kräftemessen auf der Überholspur. Wer den Vorgänger des 7er kennt, dem wird gleich die höhere Leistung aufgefallen sein - doch keine Sorge, BMW ist es gelungen trotz der gesteigerten Leistung den Verbrauch um 10 Prozent zu senken. Deshalb begnügt sich der BMW 730d mit durchschnittlich nur 7,2 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Gleiches gilt natürlich auch für die beiden stark überarbeiteten Benziner. Auch diese bieten deutlich mehr Leistung bei gleichzeitig reduziertem Verbrauch. Im 740i verrichtet der 326 PS starke Reihen-6-Zylinder mit Twin Turbo (9,9 Liter im Durchschnitt) seinen Dienst während der V8-Topmotor im 750i eine Leistung von 407 PS zur Verfügung stellt (11,9 Liter im Durchschnitt). Den BMW-Technikern ist es also gelungen den Verbauch trotz der verbesserten Leistung um 12 bzw. 14 Prozent zu senken.

Neben der erfolgreichen Optimierung der Verbrauchswerte konnte auch das umfangreich modifizierte Fahrwerk überzeugen. Speziell entwickelte Stoßdämpfer bieten jetzt nicht nur eine stufenlosen Anpassung an die vorhandenen Fahrbahnbedingungen sondern ebenso auch an den persönlichen Fahrstil des Fahrers. Über eine Fahrdynamik-Taste auf der Mittelkonsole kann der Fahrer vordefinierte Fahrprogramme in drei unterschiedlichen Stufen (Comfort, Normal und Sport) auswählen, welche sich nicht nur auf die Stoßdämpfer auswirken, sondern auch auf das Automatikgetriebe sowie das Gaspedal und die Lenkunterstützung. Wer ein sportliches Fahrverhalten bevorzugt, kann sich zusätzlich zu den 3 Standard-Programmen auch für "Sport Plus" entscheiden, in diesem Fall wird die ESP-Wirkung spürbar reduziert. Anders als die beiden Sport-Programme ist der Comfort-Modus eher für den amerikanischen Geschmack ausgelegt. In Verbindung mit der optional erhältlichen "Integral-Aktivlenkung" sowie der ebenfalls aufpreispflichtigen "Dynamic Drive Wankstabilisierung" bietet der 7er BMW in den beiden Programmen "Normal" und "Sport" eine Fahrdynamik, die ihm in seinem Segment ohne Zweifel die Spitzenposition sichert.

Weitere, teilweise auch optional erhältliche, Fahrassistenzsysteme runden das Angebot ab und sorgen für zusätzlichen Komfort und gesteigerte Sicherheit. So zählt der Spurwechselwarner am Außenspiegel ebenso zu dem interessanten Zubehör wie das Head-up Display, die Rückfahrkamera, das Sideview-System oder der Tempomat mit integrierter Stop-und-Go Funktion. Mit dem Nachtsichtgerät inklusive Personenerkennung (selbst abseits der Fahrbahn) und Verkehrszeichenerkennung via Kamera fanden zwei Weltpremieren ihren Weg in das neue Premium-Modell aus München. Betrachtet man die teilweise nur gegen Aufpreis erhältlichen Features und Systeme, so wird einem schnell klar, das die angegebenen Basispreise beim Konfigurieren der gewünschten Ausstattung recht schnell in Vergessenheit geraten. Dennoch hier zu Vergleich : Die Grundpreise liegen bei 69.500 Euro (730d), 75.500 Euro (740i) und 90.000 Euro (750i). Wir wissen aber auch, das der typische 7er-Käufer nicht immer sein Bankkonto im Auge behalten muss, nur weil er sich ein neues Auto zulegt. (ar/fermodes)

(28.07.2008 - 02386 - 1268 - Fotos © Auto Reporter / BMW)
Bilder zu diesem Beitrag aus der Kategorie : BMW
Detailbild 1 : Vorstellung - BMW 7er (2008)
Detailbild 2 : Vorstellung - BMW 7er (2008)
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